Bürgerverein Langenberg e.V.

Langenberg lohnt sich…

Über Uns

Der Bürgerverein Langenberg nimmt überparteilich die Interessen der Bürgerinnen und Bürger wahr

Um die Alte Kirche gruppieren sich gut und aufwendig renovierte Gebäude aus dem 16.- 19. Jahrhundert. Die Vielfalt der verschiedenen Baustile wird Sie überraschen. Einen kleinen Einblick haben wir für Sie vorbereitet.

Der Bürgerverein Langenberg hat seit seiner Gründung im Jahr 1972 maßgeblich zum Erhalt des Langenberger Altstadtbildes beigetragen.
Auch heute noch mischen wir uns ein, wenn es um unseren Stadtteil geht. Wir unterstützen alle Bemühungen, Langenberg noch lebenswerter zu machen.
Das Foto zeigt einen Blick vom Bismarkturm auf dem Hordtberg auf den im Tal von Hardenberger- und Deilbach gelegenen Ort. Im Mittelpunkt die Alte Kirche und Sankt Michael sowie das imposante Bürgerhaus.
Ob als Tagestourist oder für länger, Langenberg ist immer eine Reise wert.

 

Morgenstimmung über Langenberg

Langenberg im Schnee

 

Das Bild wurde mit Genehmigung des Urhebers der Seite https://www.dr-frahsek.de/praxis-info/fotografie-bildergalerie-langenberg-uebers-jahr/ entnommen. Copywright Dr. Gerd Frahsek, Velbert-Langenberg

Ein Besuch auf der Seite lohnt sich, denn dort kann man wunderschöne Aufnahmen der Altstadt von Langenberg bewundern.

 

 

 

 

 

29.01.2026 Update Post in Langenberg

Der Brief des Bürgervereins zur Postsituation in Langenberg war kaum abgeschickt, da kam schon die Antwort aus dem Bürgermeisterbüro: Ab 17.03.2026 wird es einen neue Servicestelle der Post im Haus Kamperstraße 30 geben. Für Nichtortskundige: Im Haus Kamperstraße 30 befindet sich der REWE-Markt.

Kleiner Wermutstropfen: Sollte die Post im REWE-Markt im Bonsfeld schließen, wären weder die 2000 Einwohner noch die 2 km Weg für Nierenhof und für Bonsfeld der Bundesnetzagentur eingehalten. Der Bürgerverein hat den Bürgermeister gebeten, da nochmal nachzuhaken.

28.01.2026

Poststelle in Langenberg muss erhalten bleiben

File:Posthorn-Deutschland.svgDie Sorge um die Post in Langenberg treibt den Bürgerverein um. Nachdem die Poststelle im REWE – Markt am Seidenweberplatz geschlossen wurde, droht durch den geplanten Umbau des REWE – Marktes im Bosnfeld auch die verbliebene Post im Ortstel Bonsfeld wegzufallen. Weil Postleistungen teil der Daseinsvorsorge sind, wendet sich der Bürgerverein an den Bürgermeister der Stadt. Hier der Text des Briefes:

„Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die Aufgabe der Poststelle im REWE – Markt am Seidenweberplatz und die bald erfolgende Schließung der Poststelle im REWE – Markt im Ortsteil Bonsfeld lässt befürchten, dass Langenberger Bürgerinnen und Bürger ohne eine fußläufig erreichbare Poststelle bleiben werden.

Die Post AG ist angehalten, erreichbare Poststellen als Teil der Grundversorgung aufrecht zu halten. So laut Internetseite der Bundesnetzagentur: „Bundesweit müssen mindestens 12.000 Filialen vorhanden sein. In Gemeinden und Wohngebieten mit mehr als 2.000 Einwohnern muss es mindestens eine Filiale geben. Ab 4.000 Einwohnern muss eine Filiale in zusammenhängend bebauten Gebieten in maximal 2.000 Metern erreichbar sein.

Anstelle einer Filiale kann die Deutsche Post AG an einzelnen Orten auch einen Automaten betreiben. Dies geht jedoch nur mit Zustimmung der Bundesnetzagentur und nach Anhörung der betroffenen Gemeinde.“

Der Bürgerverein, der vermehrt von seinen Mitgliedern und Bürger*innen auf diese Situation angesprochen worden ist, bittet Sie hier um Unterstützung. Auch bitten wir Sie, uns und die Öffentlichkeit zu informieren, welche Maßnahmen durch die Stadt vorgesehen sind, um auch in Zukunft in Langenberg die Abgabe von Paketen und anderen Postleistungen zu ermöglichen.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Werner“

Der Bürgerverein hofft, dass es gelingt, den von der Bundesnetzagentur aufgestellten Grundsatz „erreichbar in maximal 2000 Metern“ auch für Langenberg aufrecht zu erhalten.

 

10.01.2026 Neujahrsempfang des Bürgervereins Langenberg 

Zum Neujahrsempfang hatte der Bürgerverein Langenberg am Samstag, dem 10.01.2026, in die festlich geschmückten Räume des Kunsthauses an der Wiemerstarße geladen. Mehr als 60 Bürgervereinsmitglieder waren trotz des schlechten Wetters gekommen um sich mit dem Bürgerverein auf das neue Jahr einzustimmen. Das Fest begann um 15.00 Uhr und bot den Erschienenen Kaffe, Kuchen und leckere Schnittchen. Ehrengast war der Bürgermeister der Stadt, Dirk Lukrafka.

Der Bürgervereinsvorsitzende Wolfgang Werner begrüßte die Anwesenden, allen voran den Bürgermeister und die Vorsitzenden befreundeter Vereine, die gleichzeitig Mitglied im Bürgerverein sind. Die leider zeitlich verhinderten Abgeordneten aus Land und Bund, Kerstin Griese (SPD-MdB), Peter Beyer (CDU-MdB) und Martin Sträßer (CDU-MdL) hatten jeweils Neujahrsgrüße geschickt. Werner betonte vor allem die gute Zusammenarbeit der Vereine im Ort, zu der auch der Soko genannte Zusammenschluss wichtiger Gruppen in Langenberg beiträgt. Mit regelmäßigen, vom Sprecher der Soko, Volker Münchow organisierten Treffen, organisiert die SOKO gemeinsame Projekte. Zu nennen sind zum Beispiel die Informationsstelen im Ort und die Erlebnisschleifen als Ergänzung des überreigional bekannten Wanderweges „Neanderlandsteig“.

Drei Highlights Langenbergs stellte Werner besonders heraus: 1. Das Alldie-Kunsthaus, mit seinem Vorsitzenden Achim Peter, dass durch seine Veranstaltungen und seit 2025 auch durch die Skulpturenwege viele Menschen aus der weiten Umgebung nach Langenberg zieht. 2. Der Kletterpark im Senderwald, der viele Besucher aus der ganzen Nachbarschaft anzieht. Angeworben und ermöglicht durch den Waldeigentümer, den Verkehrs- und Verschönerungsverein Langenberg und seinen Vorsitzenden Hermann-Josef Schmitz. Und 3. die Bücherstadt Langenberg, die seit 1998 viele Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern nach Langenberg zieht. Seit der Gründung des Vereins leitet Isolde Marx als Vorsitzende den Verein mit großem Engagement und viel Herzblut.

Die immense Menge an Arbeit in den genannten Projekten lässt sich nur stemmen, wenn viele Bürgerinnen und Bürger mitmachen. Genau das mache aber den verbindenden Geist in Langenberg aus, dass sich so viele Menschen finden, die mit unwahrscheinlichem Einsatz für die gute Sache arbeiten. „Es ist kaum zu glauben, was an Zeit, Ideen und Arbeit von den Ehrenamtlichen in den Vereinen in Langenberg geleistet wird“, so der Vorsitzende.

Bei einem kurzen Rückblick auf das vergangene Bürgervereinsjahr hob Werner die schönen Veranstaltungen hervor, zu denen die regelmäßigen monatlichen Stammtische mit interessanten Themen und Vortragenden ebenso gehören wie das Weindorf Ende August und die Dreitagesfahrt im Herbst des Jahres. Zum adventlichen Weihnachtsbaumschmücken kamen wieder viele Kinder mit ihren Eltern.  Besonders viel Beifall gab es, als Werner die wunderbaren Tagestouren, organisiert von Evelin Werner, erwähnte, der es gelingt. immer wieder neue, interessante Ziele für die Ausflüge zu finden.

Für das neue Jahr kündigte der Vorsitzende weitere Aktivitäten an. Für die Tagestouren gibt es folgende Vorschläge: Textilmuseum Cromford in Ratingen, eine Kreisrundfahrt mit Besichtigung der Felsenquelle in Haan, der Gasometer in Oberhausen mit dem Thema „Mythos Wald“, ein Besuch auf dem Schepershof im Windrather Tal, Windbeutelessen im Cafe Waldhof im Elfringhauser Tal und das Webereimuseum ebenfalls in Elfringhausen.

Selbstverständlich sind auch das Weindorf, die Dreitagesfahrt und das Weihnachtsbaumschmücken wieder für 2026 vorgesehen.

Der Bürgermeister hob bei seinem Grußwort die Bedeutung des Ehrenamtes für das gesellschaftliche Leben in einem Ort hervor und stellte dabei Langenberg als beispielhaft in Velbert vor. Außerdem sprach er ein paar spezielle Langenberger Themen an, die seit einiger Zeit Probleme bereiten. Erfreulich, dass im Mai/Juni das Naturfreibad an den Start gehen soll. Dies wird sicher ein neues Highlight des Nahtourismus im Ort werden. Die Baugebiete Fellershof und Wilhelmshöherstraße werden junge Familien nach Langenberg bringen und auch beim Neubau der Brücke in Nierenhof sah Lukrafka Licht am Ende des Tunnels. Er unterstütze auch die Bemühungen des Bürgervereins Nierenhof, den P&R-Parkplatz an der Bahn zu erneuern. Schwieriger sei die Weiterführung des Projektes Glasfaser, weil noch zu wenige Internetnutzer bereit seien, durch einen entsprechenden Vertrag mit den Stadtwerken den Bau zu ermöglichen. „Auch die Stadtwerke müssen auf die Wirtschaftlichkeit der Investition ins Glasfasernetz schauen,“ so der Bürgermeister.

Zum Abschluss der Veranstaltung zeigte der Velberter Filmemacher Emar Zielke zwei Filme aus der eigenen Produktion: Zum einen einen informativen und mit den Bildern vom Brand beeindruckenden Film über das Schloss Hardenberg im Velberter Ortsteil Neviges und zum anderen einen nicht weniger informativen Film über die Ereignisse beim Zusammenschluss von Velbert, Neviges und Langenberg zur neuen Stadt Velbert vor 50 Jahren. Alle Filme von „Velbert Fotos“ können auf der Internetseite youtube.de angesehen werden. Einfach nach Velbert Fotos suchen. Außerdem betreibt Elmar Zielke noch die Seite velbertfotos.de auf der es eine riesige Zahl an Informationen über Denkmäler und Geschichten aus allen Ortsteilen Velberts gibt.

Gegen 17.00 Uhr endete der Neujahrsempfang nicht ohne ein großes Dankeschön aller an das Team des Alldie-Kunsthauses, die wieder einmal wunderbare Gastgeber waren.

 

11.12.2025 Stammtisch Thema: Schloss Hardenberg – Glück im Unglück

Um das Schloss Hardenberg ging es unter anderem beim Dezemberstammtisch des Bürgervereins Langenberg am Donnerstag ab 19.00 Uhr in der Gaststätte „Alt Langenberg“ in der Hellerstraße.

Der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Thorsten Hilgers, berichtete über die Feuerkatastrophe, aber vor allem auch über die Geschichte und die Zukunft des bergischen Kleinodes im Nachbarort. Thorsten gehört dem Vorstand des Fördervereins des Schlosses an, der seit fast 30 Jahren Werbung für das Kulturensemble macht und mit seinem langjährigen, leider verstorbenen Vorsitzenden Dr. Peter Egen, eine Menge dafür getan hat. dass das Schloss nicht in Vergessenheit geriet. Der jetzige Vorsitzende, Armin Doll, führt die Arbeit fort und wirbt nach dem Feuer erst recht für eine große Anstrengung, um das Denkmal wieder aufzubauen.

Erschreckend waren die Bilder, die Thorsten Hilgers zeigte – vom Brand selber, aber auch von dem Zustand des Schlosses nach dem Feuer. Das gesamte Dach, Anfang der 2000 er Jahre grundlegend renoviert, wurde ein Raub der Flammen. Auch der größte Teil der Millionen, die bisher schon verbaut waren, sind wohl verloren. Zum Glück aber haben die Decken -zum Teil aus Beton- und die Wände weitgehend gehalten, so dass das Feuer nicht in die unteren Etagen vordringen konnte. Allerdings wird es einiges an Energie kosten, die durch das Löschwasser verursachten Feuchteschäden zu beseitigen. Ob die barocke Treppe die Katastrophe überlebt hat, läßt sich zur Zeit noch nicht sagen. Sie war wegen der Bauarbeiten mit Holzplatten eingeschalt, die möglicherweise den alten Bestand darunter geschützt haben.

Der Weg zum Wiederaufbau von Schloss HardenbergMindestens eine erfreuliche Nachricht hatte der Referent: Das Ensemble war gut versichert und wird deshalb wohl wieder aufgebaut werden können (geschätzte Baukosten rund 10-12 Millionen). Der zuständige Baudezernent der Stadt, Jörg Ostermann, hat das Jahr 2028 als Ziel angegeben. Ohne Verzögerung sollen auch die Außenarbeiten weitergeführt werden, so dass, nach deren Fertigstellung, noch vor der Wiedereröffnung des vom Brand geschädigten Haupthauses das geplante Naturerlebniscenter für Groß und Klein seine Arbeit aufnehmen kann. Der Förderverein des Schlosses („Verein der Freunde und Förderer des Kulturensembles Schloss Hardenberg in Velbert Neviges e.V. „) wird mit vielfältigen Aktionen die Maßnahmen unterstützen und hat ein Spendenkonto eingerichtet. Der Verein freut sich über jede Einzahlung, die 100% zugunsten des Schlosses Hardenberg eingesetzt wird.

Wer sich intensiver über die Brandkatastrophe und die geplanten Maßnahmen informieren möchte, dem sei die Seite der Stadt Velbert empfohlen: https://www.velbert.de/rathaus-politik/rathaus/online-services/ratsinformationssytem-rats-tv.

DenFörderverein findet man hier: https://schloss-hardenberg.de

Hier das Spendenkonto des Fördervereins:

Spendenkonto: Verein der Freunde und Förderer des Kulturensembles Schloss Hardenberg in Velbert-Neviges e.V.

  • Spendenzweck: Förderung Ensemble Schloss Hardenberg in Velbert-Neviges
  • Sparkasse HRV
  • IBAN: DE90 3345 0000 0026 0737 26
  • BIC: WELADED1VEL

 


Stammtisch Thema: Begegnungszentrum Klippe 2

Datum: 5. Februar 2026
Uhrzeit: 19:00 - 21:00
Ort: Gaststätte Alt Langenberg; Hellerstraße 15

Was macht eigentlich das Begegnungszentrum Klippe 2? Die Leiterin der Einrichtung der evangelischen Kirche, Astrid Kothe-Matysik, wird uns bei unserem Stammtisch am Donnerstag im Alt Langenberg Einblick geben in das große Angebot des Seniorentreffs. Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Selbstverständlich kommen auch Probleme aus Langenberg zur Sprache.

Termin verpasst? Hier können Sie die Berichte der letzten Veranstaltungen lesen.