Aktuelles

Was ist demnächst bei uns los?

Wir organisieren im Jahr verschiedene Veranstaltungen, die im Laufe der Jahre zu festen Bestandteilen des Lebens in Langenberg geworden sind. 

Regelmäßig treffen wir uns am 1. Dienstag eines Monats ab 19.00 Uhr zu einem Stammtisch in unserem Vereinslokal Alt Langenberg, Hellerstraße 15. Gäste sind gerne gesehen.

Vergangene Veranstaltungen finden Sie, wenn Sie hier klicken.

Außerdem kümmern wir uns um verschiedene Problem in und um Langenberg. Sehen Sie selbst!

 

Bürgerverein besucht die GHH-Fahrzeugbau in Gelsenkirchen.

Das meist gehörte Wort bei der Besichtigung der Fertigung und der anschließenden Vorführung zweier Fahrzeuge war: „Boh“. Denn, wenn hier von großen Maschinen gesprochen wird, dann sind auch wirklich große Maschinen gemeint: 15 Tonnen Lademöglichkeit beim Frontlader oder 45 Tonnen Zuladung beim Kipper sprechen für sich.

Doch im Einzelnen: Die Bürgervereinsgruppe, immerhin 22 Personen, wurde herzlich am Firmentor vom Seniorchef und hochrangigen Mitarbeitern der Firma empfangen. Zuerst gab es einen Überblick über die Firmengruppe und speziell über die Gutehoffnungshütte-Fahrzeugbau in Gelsenkirchen. Der Unternehmensteil der großen GHH wurde in den 1990-er Jahren von der GHH-Mutter abgestoßen, zu der u.a. auch die MAN in München gehört. Die Langenberger Firma Schmidt, Kranz und Co., die damals noch in der Senderstadt für den Bergbau fertigte, übernahm den Fahrzeugbau, da sie über das notwendige Know-How im Bergbau verfügte. Heute beliefert sie vor allem die Kali-Industrie in Deutschland und Bergbaubetriebe weltweit mit Spezialfahrzeugen, die ideal auf die Anforderungen in den mehr oder weniger großen Stollen und Tunneln in den Bergwerken angepasst sind.  Selbstverständlich können die Fahrzeuge auch überirdisch eingesetzt werden. Neben der Leistungsfähigkeit und der Sicherheit kommt dabei auch der Komfort für die Mitarbeiter in den Minen nicht zu kurz, denn, wie es Dr. Hans-Caspar Glinz formulierte: „Nur ein bequemes Fahrzeug wird auch gern benutzt und so liefern die Fahrer/innen, die die Maschinen unter und über Tage bedienen, wichtige Verkaufsargumente.“(Das Bild zeigt die Besucher beim Vortrag von Dr.Hans-Caspar Glinz)

In einer Fertigungshalle bekam die Gruppe dann einen ersten Eindruck davon, was es heißt, wenn bei GHH von großen Maschinen gesprochen wird. Herr Weis, der Prokurist der Firma, erläuterte, warum es so wichtig ist, die Fahrzeuge nicht nur leistungsfähig, sondern auch robust und sicher zu gestalten. „Im rauen Betrieb unter Tage kommt es nicht selten vor, dass eine Wand des Tunnels mitgenommen wird. Es muss ja alles schnell gehen. Außerdem muss der Fahrer geschützt sein, sollte es tatsächlich mal zu einem Unfall kommen, bei dem Teile der Decke des Stollens einstürzen können.“

Noch beindruckender die Vorführung eines Frontladers mit 15 Tonnen Zuladung in der Schaufel und eines Kippers, der 45 Tonnen Material in seine Mulde laden kann. Beim traditionellen Gruppenfoto vor den Fahrzeugen wird die Größe der Maschinen sichtbar. So ein 45-Tonner bringt insgesamt das Gewicht eines Leopard-Panzers auf die Waage. Trotzdem ist man dabei, zu versuchen, auch diese Fahrzeuge auf elektrischen Antrieb umzustellen. „Beim elektrischen Antrieb, aber auch beim Antrieb mittels Wasserstoff, würden einige Probleme beim Betrieb unter Tage wegfallen“, erläuterte Dr. Glinz. So könne man viel Energie sparen, weil die Bewetterung der Stollen, d.h. die Frischluftzufuhr, viel einfacher würde. Die jetzt noch notwendigen riesigen Ventilatoren könnten in Zukunft viel kleiner ausfallen. Doch bis es soweit ist, wird noch einige Entwicklung notwendig sein. Erste Anfänge gibt es mit Maschinen, die mit einem langen Kabel bis zu 300m Reichweite haben. Viel weiter ist man dagegen mit der digitalen Steuerung und Überwachung der Systeme. „Wir können jedes einzelne Fahrzeug aus der Ferne weltweit überwachen und sofort erkennen, wenn Teile erneuert werden müssen“. Der Reparatur- oder Wartungstrupp kann dann die benötigten Teile sofort mitnehmen und vermeidet so lange Anfahrzeiten zur Ersatzteibeschaffung. Denn, um zu einem Fahrzeug zu gelangen, sind unter Tage auch schon mal zwei Stunden Anfahrtzeit einzurechnen; ziehen sich doch die Stollen und Tunnel zum Teil über mehrere Zig-Kilometer hin.

Einen kleinen Eindruck von der Größe der Fahrzeuge gibt auch das Bild eines Reifens. Interessant auch, dass die Pneus kein Profil haben. Auf dem wie Asphalt wirkenden Salzboden würden Profile nur dazu führen, dass die „Straße“ immer wieder aufgerissen würde. So fährt man denn, wie im Rennsport, auf Slicks, allerdings mit 20-30 Zentimetern Nutzschicht.

Zum Abschluss der informativen Führung durch das Werk lud der Gastgeber alle Teilnehmer zu einer leckeren Bratwurst und ebenso leckeren Getränken ein. Die Gäste aus dem Bürgerverein konnten sich nur herzlich für den schönen Tag bedanken.

Stammtisch am 5. Juli 2022

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu unserem nächsten Stammtisch am Dienstag, den 5. Juli 2022 ab 19.00 Uhr  in der Gaststätte Alt Langenberg, Hellerstraße 15. Bei schönen Wetter findet die Sitzung im Biergarten des Lokals statt.

Thema ist wie immer unser schöner Stadtteil Langenberg und was es zu verbessern, zu kritisieren oder zu loben gibt.

 

Bürgerverein lobt die Technischen Betriebe Velbert.

Ein großes Lob bekamen die Technischen Betriebe Velbert beim Stammtisch des Bürgervereins Langenberg am 7.6.2022 in der Gaststätte Alt Langenberg. Die sonst eher kritisch eingestellten Stammtischbesucher lobten die zügige Beseitigung des Wasserschadens in der Pannerstraße, der zeitweise zur völligen Sperrung dieser für Langenberg wichtigen Verbindungsstraße führte. Nur über die Pannerstraße kann man vom Tunnel aus Richtung Essen bzw. Hattingen gelangen, wenn der Verkehr nicht über die Hauptstraße und mitten durch die Altsatdt fahren soll. Durch den intensiven Einsatz der TBV blieb die notwendige Sperrung bzw. einspurige Führung der Straße auf wenige Tage beschränkt. Deshalb das Lob der Versammlung.

 

Bürgerverein kritisiert das Parken vor dem Bürgerhaus.

Beim gleichen Stammtisch, der die TBV lobte, gab es umso harrschere Kritik an einer anderen städtischen Gesellschaft. Der Kleintransporter der Kulturlöwen parkt regelmäßig auf dem schmalen Streifen zwischen Bürgerhaus und Bürgersteig. Nach Ansicht der Stammtischbesucher kein schöner Anblick. Schließlich zerstört das parkende Fahrzeug den Blick auf die schöne Fassade des historischen Gebäudes. „Wenn nichts mehr ein- oder auszuladen ist, gehört der Wagen auf die Parkplätze gegenüber“, so der eindeutige Tenor der Versammlung. So wie bisher entstände der Eindruck, dass den Mitarbeitern nur die 50 m Fußweg zu viel wären. Anwohner, Geschäftsleute und Touristen wären froh, wenn diese Praxis geändert werden könnte.

Bürgerverein lobt Alldie-Kunst.

„Alldie-Kunst hat Langenberg und Velbert um eine Attraktion reicher gemacht“. Wolfgang Werner, der Vorsitzende des Bürgervereins Langenberg berichtete auf dem Stammtisch des Bürgervereins am 7.6.2022 begeistert vom durch den Kunsthausverein veranstalteten Stadtfest am 4.6.2022. Unterhalb des Bürgerhauses hatte man zu einer großen Party eingeladen. Anlass: Die feierliche Enthüllung der Segel im bzw. oberhalb des Hardenberger Baches. Schon Wochen vorher wurden mit schwerem Gerät die notwendigen Halterungen in die Mauer zum Bach unterhalb des Bürgerhauses angebracht. Das dies finaziell möglich wurde, verdankt der Kunstverein und damit Langenberg vielen Sponsoren, die mit zum Teil erheblichen Spenden oder mit kostengünstiger bis kostenloser Arbeit die Maßnahme ermöglichten. Wie schön die Installation der noch aus der unvergessenen, die ganze Altstadt einbeziehende Ausstellung Tuchfühlung I von 1997. Genaueres über Tuchfühlung I fndet man hier.

Bürgerverein begrüßt Benennung der Bürgerhauspromenade in „Norbert-Bauer-Ufer“.

Der Bürgerverein Langenberg begrüßt die Benennung der Promenade unterhalb des Bürgerhauses als „Norbert-Bauer-Ufer“. Mit der Namnesgebung wird der leider viel zu früh verstorbene (2017) Künstler Norbert Bauer geehrt, der mit seinen Kunstaktionen Grundsteinkisten (1994), Tuchfühlung I(1997), und Tuchfühlung II (2000) Langenberg weit über die Grenzen von Velbert hinaus bekannt gemacht hat. Auf ihn geht auch die Dauerausstellung der Grundsteinkisten im Bürgerhaus zurück, wo über 390 von bekannten Künstlerinnen und Künstlern gestaltete sog. Grundsteinkisten ausgestellt werden. Eine Grundsteinkiste ist dabei ein Holzkasten mit 3 Kalksandmauersteinen, die von den jeweiligen Kunstschaffenden auf jeweils eigene Art verfremdet und gestaltet wurden. Näheres erfährt man auf der Seite des Kunsthausvereins.

Hier der WAZ-Artikel vom 22.07.2021:

Bürgerverein spendet 1500 Euro

Hochwasser: Dank an alle Unterstützer

Der Bürgerverein dankt den vielen freiwilligen Hilfskräften und auch den Technischen Betrieben Velbert ob ihrer Aktivitäten nach dem Hochwasser. „Die Einsatzbereit­schaft, das schnelle und zum Teil unkomplizierte Handeln“, so der Vorstand des Bürgervereins, habe „in erheblichem Maße dazu beige­tragen, dass die Altstadt nicht in Schlamm- und Müllmassen ver­sank“.

Stammtisch fällt aus

Immer wieder und mit viel Elan sei­en unter anderem die Müllberge problemlos beseitigt worden, so dass „zumindest in Teilbereichen eine gewisse Übersicht gegeben war“. Hervorzuheben sei zudem die „immernoch währende Hilfsbereit­schaft – Verpflegung, Getränke, Sach- und auch vor allem Geldspen­den“. Und auch der Bürgerverein hilft – er spendet 1500 Euro an die Bürgerstiftung Langenberg und werde, „soweit möglich“, in den ver­bliebenen Notstandsgebieten wei­ter aktiv sein.

Der geplante Stammtisch am 3. August „muss wohl leider verscho­ben werden“, teilt der Vorstand wei­ter mit, da „unser Stammlokal ,Alt Langenberg’ in erheblichem Maße von der Flut betroffen ist“. Wann und wo der nächste Stammtisch stattfindet, ist noch unklar.

 

Jahrhundertflut

Bürgerverein hilft!

Betroffen war auch die Geschäftsstelle des Bürgervereins, das Schuhhaus Mawick. Bis zur Höhe der dritten Etage der Regale war die dreckige Flut im Laden angestiegen. Der Bürgerverein organisierte erste Hilfe für die völlig allein dastehende Inhaberin Brigitte Lambertz. Mit vereinten Kräften gelang es, in mehreren Stunden intensiver Säuberungsarbeit, ein wenig mehr Ordnung in das vom Wasser angerichtete Chaos zu bringen. Der Boden musste herausgerissen, die Regale vom braunen Schlamm befreit, Schuhe mussten sortiert und gesichert und dicke Schichten Lehm entfernt werden.

Der Bürgerverein nach getaner Arbeit (Auf dem Bild fehlen Katrin Arenfeld, Jürgen Röhling und Andreas von der Heyden)

Toll, die Hilfsbereitschaft der Langenberger. Auf einmal hieß es: Es gibt Kuchen. Da hatte der Reifenhandel Kuge aus Nierenhof mehrere Bleche Kuchen angefahren und alle, die wollten, konnten sich versorgen. Und für den Kaffee sorgte eine andere Nachbarin. Diese berichtete auch, dass die Sparkasse Schließfachkunden informierte, wenn ihr Fach durch auch in die Sparkasse eingedrungenes Wasser betroffen war.

Auch am Wochenende geht die Reinigung weiter, wobei alle sehnlichst auf das Wiedereinschalten der Stromversorgung warten. Nur mit Taschenlampenlicht fällt das Reinigen von Kellern und fensterlosen Räumen einfach schwer. Montag abend, so wurde berichtet, soll die elektrische Energie wohl wieder da sein. Es wird aber sicher noch lange Zeit dauern, bis die Schäden zumindest weitgehend beseitigt sind.

Bürgerverein Langenberg fordert unvoreingenommene Prüfung des Naturfreibades

(Siehe auch den Bericht über den Juli-Stammtisch 2021 unter „letzte Veranstaltungen„)

Der Vorstand des Bürgervereins Langenberg begrüßt das Angebot aus Berlin, in Langenberg ein Naturfreibad einzurichten. Damit könnte der Fehler aus dem Jahr 2011, das weit über Langenberg hinaus bekannte und beliebte Nizzabad geschlossen zu haben, ein Stück weit wieder gut gemacht werden.

Ein Naturfreibad könnte die Attraktivität Langenbergs für Tagestouristen kräftig erhöhen. Mit seiner Lage im wunderschönen Nizzatal wäre ein Naturfreibad eine herausragende Attraktivität im Freizeitangebot der Stadt. Schon jetzt ist der ehemalige Freibad-Parkplatz an der Donnerstraße ein beliebter Treffpunkt für Wohnmobilisten. Von hier aus lässt sich das Deilbachtal ebenso erwandern, wie auch die Öko-Höfe im Windrath. Das Bad müsste also so geplant werden, dass auch der Kurzzeit-Tourismus eingeplant wird.

Das Nizzabad, wie es alte Langenberger noch kennen.

Eine ungefähre Abschätzung der zu erwartenden Kosten und der sich ergebenden Einnahmen kann man sicher auch durch Erfahrungswerte aus den Naturfreibädern der Umgebung, zum Beispiel aus der Kreisstadt Mettmann, untermauern. Außerdem ist in Langenberg mit Prof. Mahabadi ein ausgewiesener Experte für Naturfreibäder ansässig, der lange Zeit an der Uni Duisburg-Essen unterrichtet hat. Auf sein Wissen und seine Erfahrungen könnte man sicher zurück greifen, hat er doch schon bei einigen Projekten in Velbert geholfen.

Der Bürgerverein ist überzeugt, dass durch eine intensive Einbindung des in Langenberg sehr ausgeprägten bürgerschaftlichen Engagements Kosten eingespart werden können und sich so die Bilanz beim Betrieb des Bades verbessern ließe. Auch dafür gibt es Beispiele, deren Erfahrungen abgefragt werden könnten.

Der Bürgerverein Langenberg fordert eine unvoreingenommene Abwägung der Chancen und Risiken eines Naturfreibades in Langenberg.

 

Erfolg für den Bürgerverein (mit kleinem Wermutstropfen):

Schraubenköpfe Geländer – Parkplätze Rathaus – Arbeitskreis Alt Langenberg

  1. Die gefährlichen Schrauben am Fuß des neuen Geländers an der Donnerstraße bekommen Kunststoffschutzkappen. Nachdem der Bürgerverein auf die Gefahr für Kinder hingewiesen hatte, werden die Technischen Betriebe Velbert die überstehenden Schraubenköpfe am Geländer an der VHS durch Kappen absichern. Der Bürgerverein sagt Danke.
  2. Die Parkplätze hinter dem ehemaligen Rathaus an der oberen Hauptstraße werden in Zukunft leider für die Allgemeinheit nicht mehr zur Verfügung stehen. Sie sollen im Zuge der Neunutzung des Gebäudes privatisiert werden. Ein Verlust für die obere Hauptstraße und vor allem für die Vereinigte Gesellschaft. Bisher wurden die Parkmöglichkeiten intensiv von Veranstaltungsbesuchern mitgenutzt. Der Bezirksausschuss beschloss mehrheitlich, in Zukunft nur noch Nutzer des Hauses zuzulassen.
  3. Erfreuliches Ergebnis einen jahrelangen Kampfes: Der Arbeitskreis Alt Langenberg der Volkshochschule, der seit Jahrzehnten eine heimatkundliche Sammlung in Langenberg betreibt, darf im alten Rathaus bleiben und sogar von der 1. Etage ins Erdgeschoss umziehen. Dort ist er auch für gehbehinderte Menschen besser zu erreichen und er kann besser in eine Stadtführung eingebunden werden. Vom Bürgerverein hatte sich vor allem Karl Goldmann für den AK eingesetzt. Der Bürgerverein sagt auch hier ein herzliches Dankeschön an alle Verantwortlichen.

Bürgerverein erfolgreich:

Endlich wieder 2 Fahrkartenautomaten am Bahnhof Langenberg

Der zweite Abelio-Automat auf der Wuppertaler Seite des Haltepunktes wurde auf Drängen von Fahrgästen, unterstützt vom Bürgerverein und der WAZ, endlich wieder eingerichtet, Und auch ein zweiter Entwerter steht jetzt zur Verfügung.

Da war es noch ein Bahnhof.

Seit dem Wechsel des Betreibers der S-Bahnlinie 9 von der Deutschen Bahn AG auf Abelio gab es am Haltepunkt Langenberg nur noch einen Fahrkartenautomaten und nur noch einen Entwerter. Und zwar auf der Seite Fahrtrichtung Essen. Mit dem Ergebnis, dass ein Reisender Richtung Wuppertal erst einmal über die Brücke das Gleis queren musste. Auf der Essener Seite dann die Fahrkarte ziehen, diese (Bloß nicht vergessen!) sofort entwerten und dann wieder zur Wuppertaler Seite wechseln. Hoffentlich hatte er/sie genügend Zeit mitgebracht.

Diesen unhaltbaren Zustand hatte der Bürgerverein Langenberg in einem Schreiben an den zuständigen Verkehrsverbung Rhein-Ruhr angeklagt. Unterstützung erhielt der BV von der Lokalredaktion der WAZ Velbert. Ernüchternde Reaktion des VRR: Leider zu wenig Fahrgäste, deshalb Abbau des zweiten Automaten, ob ein weiterer kommt, wird noch geprüft. Fast zeitgleich aber wurde der zweite Kasten dann doch installiert. Ob es am Einspruch des BV lag oder ob die Maßnahme sowieso schon geplant war???? Auf jeden Fall freuen sich die Fahrgäste über die Weiderherstellung des alten Zustandes. Wie hieß noch ein Film: „Zurück in die Zukunft“. Danke an die WAZ für die Unterstützung und Danke an Abelio für die Einsicht.

Weihnachtsbrief des Vorstandes an alle Mitglieder

Liebe Mitglieder des Bürgervereins Langenberg,

normalerweise stände jetzt hier: Zu unserem Neujahrsempfang lade ich Sie herzlich …. Die Pandemie macht jede Planung zu einem Risikospiel. Deshalb bleibt es ungewiss, ob wir auch im kommenden Jahr zu unserem traditionellen Neujahrstreffen zusammen kommen können.

Corona hat das ganze Bürgervereinsleben durcheinander gewirbelt. Anfang des Jahres lief alles noch „normal“ an. Im März wurde auf der Jahreshauptversammlung der Vorstand bestätigt, ergänzt durch Holger Piorek, der als neuer Beisitzer fungiert. Ab April mussten wir dann auf alle Treffen und Fahrten verzichten. Umso schöner waren die Stammtische, zu denen wir uns im August, September und im Oktober im Alt Langenberg treffen konnten. Der Bilderabend am 6.10. hat allen, die daran teilnahmen, sehr gut gefallen. Leider musste dann der Termin im November mit weiteren Fotos aus der „guten alten Zeit“ coronabedingt ausfallen.

Soviel Schönes fiel dieses Jahr leider flach. Umso erfreulicher aber, dass die Mitglieder ihrem Bürgerverein die Treue gehalten haben. Dank Jürgen Röling, der jeden Monat den Velberter Bürger in die Geschäftsstelle bringt, dank Brigitte Lambertz, die im Schuhhaus Mawick die Verteilung übernimmt und dank der vielen Helfer, die den „Bürger“ dann an die Mitglieder verteilen, blieb uns dieses Kommunikationsmittel erhalten. Katrin und Joachim Arenfeld, die den Langenberger Teil des Velberter Bürgers betreuen, haben mit ihren Berichten aus dem Verein die Information der Mitglieder sicher gestellt.

Wir haben uns auch weiterhin um Langenberg gekümmert, ob durch die Mitarbeit in der Soko oder durch eigene Initiativen, bei denen wir einzelne Probleme an die zuständigen Stellen weiter gegeben haben. Zum Teil mit direktem Erfolg, zum Teil werden wir auch im neuen Jahr weiter daran arbeiten müssen.

Weihnachten steht vor der Tür. Unser Weihnachtsbaum steht schon (herzlichen Dank an die Technischen Betriebe Velbert und an die Stadtwerke Velbert), festlich geschmückt von Katrin und Joachim Arenfeld. Dieses Mal leider ohne die Unterstützung durch die vielen Eltern mit Kindern, die sonst zum Weihnachtsbaumschmücken auf den Mühlenplatz strömen.

Allen Mitgliedern wünsche ich persönlich und im Namen des Vorstandes eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021.

Mit freundlichen Grüßen, Ihr

Wolfgang Werner

 

Offener Brief an den Bürgermeister zu Langenberger Problemen

„Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

der Bürgerverein Langenberg hat sich auf seinem September-Stammtisch mit Langenberger Themen beschäftigt und bittet Sie, folgende Probleme überprüfen zu lassen:

  1. An der Donnerstraße ist ein neues Geländer installiert worden. Im Befestigungsbereich des relativ hohen Geländers stehen Schraubenenden über, die nicht mit Abdeckungen gesichert sind. Kinder könnten beim Sturz auf diese Schrauben fallen und sich dabei erheblich verletzen. Wir bitten diese Gefahrenstelle zu überprüfen.
  2. Der Arbeitskreis Alt Langenberg wird wohl auch in Zukunft seine Ausstellungsräume in der ehemaligen Bezirksverwaltungsstelle (altes Rathaus) behalten. Dies begrüßen wir als Bürgerverein ausdrücklich.Wir unterstützen den Arbeitskreis in seinem Bestreben, von der 1. Etage in die darunterliegende Erdgeschossebene zu kommen und bitten Sie, sich ebenfalls dafür einzusetzen. Damit würde auch im Sinne des behindertengerechten Zugangs eine Hürde wegfallen.
  3. Der Bürgerverein bittet dringend darum, auf dem Parkplatz hinter dem Gebäude der ehemaligen Bezirksverwaltungsstelle Stellplätze für die Allgemeinheit beizubehalten. Diese Parkmöglichkeit wird für die Vereinigte Gesellschaft genauso benötigt, wie für die obere Hauptstraße allgemein.Gleichzeitig bitten wir, die Markierungen auf dem Parkstreifen vor dem Gebäude zu erneuern.
  4. Wir bitten die Stadtverwaltung, in Zusammenarbeit mit den Langenberger Wirten Konzepte zu erarbeiten, wie man die Biergartensaison mit geeigneten Mitteln in die kühlere Jahreszeit verlängern kann. Viele Gäste scheuen noch die Einkehr in die geschlossenen Räumlichkeiten einer Gaststätte, während die Plätze unter freiem Himmel gut angenommen werden. Mit auf den Einzelfall angepassten Lösungen sollte die Möglichkeit erweitert werden, bei kühlerem Wetter draußen zu sitzen. Außengastronomie belebt auch die Altstadt.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Werner

(Vorsitzender)“

 

Seifenkistenrennen in Langenberg?

Neuauflage der Rennen in den 70igern

Der Bürgerverein Langenberg unterstützt die Initiative, die ein Seifenkistenrennen in Langenberg veranstalten will. Wie die Unterstützung aussehen kann, wird sich in den nächsten Wochen entscheiden. Einen Vorgeschmack auf so einen Wettbewerb der kleinen Fahrzeuge bietet ein Film auf der Seite des Vereins für Langenberger Kinder: https://langenberger-kinder.de/galerie/.

Neujahrsempfang am 12.01.2020 in der Vereinigten Gesellschaft

 

Der Neujahrsempfang 2020 findet am 12. Januar 2020 ab 11.00 Uhr in der Vereinigten Gesellschaft zu Langenberg, Hauptstarße 84, statt. Herzlich eingeladen sind alle Mitglieder des Bürgervereins Langenberg und Vertreter aus Vereinen und Politik.

Anmeldungen erfolgen ab 12. Dezember in unserer Geschäftsstelle.

 

Dreitagesfahrt 2020 geht nach Leipzig.

Die traditionelle Dreitagesfahrt des Bürgervereine Langenberg geht diesmal nach Leipzig. Alle Teilnehmer erwartet ein schönes Programm mit Besuch des Auerbach-Kellers, Besuch des MDR, Kaffeetrinken im Cafe Kandler und vieles mehr. Wir fahren diesmal mit Hunau-Reisen aus dem Sauerland.

Anmeldungen ab 02. Januar in unserer Geschäftststelle Schuhhaus Mawick.

 

Bürgerverein fordert Toilette am Froweinplatz und mehr Stunden für den Streetworker

In einem Brief an den Bürgermeister der Stadt Velbert fordert der Bürgerverein Langenberg zu untersuchen, ob im stillgelegten Kiosk an der Einfahrt zur Tiefgarage ein Ersatz für die unmögliche Toilettenanlage unterhalb des Froweinplatzes eingerichtet werden kann. In naher Zukunft soll nach Aussage verschiedener Kommunalpolitiker die Tiefgarage unter dem Platz renoviert werden. Im Zuge dieser Maßnahmen sollen die im Eingangsbereich der Tiefgarage gelegenen Toiletten entfallen. Als Ersatz sei eine neue WC-Anlage am S-Bahnhaltepunkt (Bahnhof) geplant.

Der Bürgerverein begrüßt die Planung einer Toilette am Bahnhof, fordert aber, auch am Froweinplatz weiterhin ein WC bereit zu stellen, da die schwierigen Benutzer des Froweinplatzes wohl kaum bis zum Bahnhof laufen und so die Gefahr der ständigen Verschmutzung des Froweinplatzes besteht.

Im gleichen Zusammenhang erinnert der BV daran, dass bei einem Runden Tisch zum Froweinplatz schon vor zwei Jahren eine Erhöhung der Stundenzahl des in Velbert und Heiligenhaus tätigen Streetworkers gefordert worden war. Dieser hat zur Zeit nur eine halbe Stelle und soll in dieser knapp bemesenen Zeit Brennpunkte in ganz Velbert und Heiligenhaus abdecken. Ein Unding, findet nicht nur der BV und fordert mindestens eine Erhöhung auf eine Vollzeitstelle.

 

Bürgerverein informiert sich über Elektromobilität.

Thomas Pagel, Diplomingenieur, Elektroautofan und Mitbegründer des Velberter Stammtisches für Elektromobilität, erläuterte dem Bürgerverein Langenberg in einem sehr interessanten Vortrag die Vor- und Nachteile der Elektromobilität. Seine Schilderung der Vorzüge der Stromer brachte nicht wenige Zuhörer zum Nachdenken. Der Bürgerverein fordert alle Mitglieder auf, beim nächsten Autokauf auch elektrische Antriebe in die Überlegung einzubeziehen, denn, über die gesamte Nutzungsdauer gesehen, seien Elektrofahrzeugen auch heute schon konkurrenzfähig, wenn man vorurteilsfrei Kosten und Nutzen der vesrchiedenen Antriebsarten vergleiche.

Näheres auch in unserem Bericht über den Stammtisch vom 6.August 2019 (Weiteres hier)